Referenzen im Brückenmonitoring

Süderelbbrücke - Proof of Concept

Hamburg 2018 bis 2020

Autobahnbrücke (A1)

Genietete Stahlbauweise, Baujahr 1937

Länge 320m

Bauwerksmonitoring Hamburg Lucks

 

Die Brücke wurde als 3D-Modell in unterschiedlichen Detaillierungsgraden nachgebildet. Bei einem Belastungstest zeigte sich, dass bislang ungenutzte Tragreserven für den Weiterbetrieb genutzt werden konnten.

 

 

TB Unterrieden - Monitoring der Kragarme

Nordbayern seit 2019

Autobahnbrücke der A6

Spannbeton, Baujahr 1967

Länge 660m

Brückenmonitoring Lucks Hamburg

 

Die Talbrücke wird durch einen Neubau ersetzt. Im Rahmen der Abbrucharbeiten des nördlichen Teilbauwerks wird der Verkehr vierspurig auf das südliche Teilbauwerk umgeleitet. Mit der Verkehrsumlenkung werden die Kragarme durch den LKW-Verkehr besonders belastet und daher permanent überwacht.

 

 

UF Nidda - Monitoring des Tragwerks

Hessen seit 2020

Autobahnbrücke der A5 am Frankfurter Westkreuz

Spannbeton, Baujahr 1970

Länge 64m

Brückenmonitoring per Laser

 

An vier Messpunkten werden die Null-Lagen überwacht, da das Bauwerk hinsichtlich der Spannungsrisskorrosion (SpRK) als auffällig bewertet wurde. Bei der Überschreitung von Grenzwerten werden Warnungen per Mail und SMS versandt.

 

 

Hochbahnbrücke - Nachweis der Standsicherheit

Hamburg 2020 bis 2021       

Bahnbrücken der Hamburger Hochbahn AG

(Viadukte Graskeller und Mönkedammfleet)
Genietete Stahlbauweise, Baujahr 1911
Gesamtlänge 145m


 

In Ergänzung zu lokalen Dehnungsmessungen wird das globale Verformungsverhalten per Laser erfasst. Anfang 2020 wurden Probebelastungsfahrten durchgeführt, mit denen die Berechnungsmodelle kalibriert werden konnten. Mit den Kalibrierungsfahrten werden die tatsächlichen Einwirkungen der Verkehrslasten erfasst, wobei die Laser-Messstrecken ebenfalls als Zugwaagen genutzt werden.

 

 

Bauteiltest zur Spannungsrisskorrosion (SpRK)

Luxembourg seit 2020

Bauteilverhalten bei Schädigung

Teilstück aus Autobahnbrücke

Spannbeton, Baujahr 1975

Länge 26m

Bauteiltest zur Spannungsrisskorrosion

 

In diesem Bauteiltest werden die Spannglieder nacheinander durchtrennt. Nach jedem Schädigungsschritt wird das Bauteil mit einem Lastschlitten und einem Shaker definiert belastet. Es zeigt sich, dass strukturelle Schädigungen über die Biegelinie, bzw. die Null-Lagen detektiert werden, bevor sichtbare Risse im Beton auftreten. Die Messdaten des Laser-Systems werden von der Universität Luxembourg ausgewertet und validiert.