Unwuchten im Rotor von Windkraftanlagen

 

Der Rotor steht an der ersten Stelle der Energieumwandlung. Unwuchten am Rotor wirken sich wirtschaftlich auf die Rentabilität und technisch auf die gesamte Struktur aus.

 

Strömungssituation an Blattprofilen mit und ohne Unwucht

  Strömungssituation an den Rotorblättern einer WEA ohne Unwucht                      Strömungssituation an den Rotorblättern einer WEA mit Unwucht

 

Unwuchten vermindern nicht nur den Ertrag sondern erzeugen auch unnötige Lasten im gesamten Triebstrang. Die zusätzlichen Lasten führen zu einem vorzeitigem Verschleiß in den Komponenten und erhöhen die Instandhaltungskosten.

 

Ertragsverluste an Windkraftanlagen durch Blattwinkelabweichungen

Ertragsverluste in Folge von Blattwinkelabweichungen

 

Mit einer Blattwinkeldifferenz von 1.5° erhöhen sich im folgenden Praxisbeispiel die axialen Beschleunigungen in der Gondel um den Faktor 5:

 

Einfluss von aerodynamisch erregten Unwuchten auf Lasten und Beschleunigungen in der Gondel

Lasten im Turmkopf in Folge einer Rotorunwucht

 

Die bisherige Erfahrung zeigt, dass ca. 1/3 der installierten Windkraftanlagen mit nicht optimal eingestellten Rotoren betrieben wird. Die Ursachen für Unwuchten sind vielfältig. In der Entwicklung werden die Anlagen optimal ausgelegt.  In der Fertigung,  bei der Errichtung und im Betrieb treten Fehler auf.

 

 

 

 

Unser Leistungsangebot sind mobile Messungen an Windkraftanlagen. Mit den von uns entwickelten Messsystemen ROMEG und AIDA können aerodynamische und massenerregte Unwuchten hochgenau und auf einfache Weise im normalen Betrieb der Anlage detektiert werden.

 

 

Die Messergebnisse sind vor Ort verfügbar und können unmittelbar für die Korrektur der Anstellwinkel genutzt werden.

 

Download Datenblätter - Messdienstleistungen mit AIDA und ROMEG

 

 

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Datenblatt Unwuchtsmessungen Offshore 20
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Datenblatt Romeg 2022 09.pdf
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